Metéora Klöster – ein kulturelles Highlight in Griechenland

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Allgemeine Informationen zu den Metéora Klöstern

Historischer Hintergrund

Die Metéora Klöster in Thessalien zählen für uns zu den beeindruckendsten Kultur-Highlights Griechenlands, weil hier jahrhundertealte Klöster scheinbar zwischen Himmel und Fels schweben. Rund um Kalambaka und Kastraki ragen riesige Sandsteinformationen aus der Ebene, auf deren Spitzen Mönche bereits im Mittelalter Zuflucht suchten. Zunächst lebten viele als Einsiedler in Höhlen und Felsspalten, doch mit der Zeit entstanden daraus organisierte Klostergemeinschaften.

Gerade diese Mischung aus Naturwunder, Spiritualität und Architektur macht Metéora für uns so besonders. Während du auf der Panoramastraße von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fährst, wirken die Klöster wie kleine Festungen, die sich perfekt an die Felsen schmiegen.

Bedeutung für die Region

Metéora ist nicht nur ein Fotomotiv, sondern war über Jahrhunderte auch ein religiöses, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Die Klöster bewahrten Ikonen, Handschriften und liturgische Schätze, und sie boten in unsicheren Zeiten Schutz. Außerdem prägten sie die Region, weil Pilger und Reisende schon früh nach Kalambaka kamen – und damit Handel, Handwerk und später auch den Tourismus förderten.

Heute sind die Klöster ein Aushängeschild Nord- und Zentralgriechenlands und gleichzeitig ein Ort, an dem man trotz des Besucherandrangs insbesondere am Abend noch die Ruhe vor Ort genießen kann. Ab dem späten Nachmittag, wenn die Klöster ihre Pforten schließen, kannst du die Ruhe, insbesondere von einen der Aussichtspunkte, in vollen Zügen genießen.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Grundsätzlich hilft es im Vorfeld zu entscheiden, welche Metéora Klöster du wirklich besuchen möchtest. Wenn alle 6 Klöster besichtigt werden sollen, sollten mindestens 2 volle Tage ohne Anreise eingeplant werden.

Wir haben uns bewusst auf diese drei Klosteranlagen konzentriert, weil sie sehr unterschiedliche Erlebnisse bieten.

  • Metamórphosis Kloster
  • Ágias Barbáras Rousánou Kloster
  • Ágia Triáda Kloster (Heilige Dreifaltigkeit)

Abhängig von deinem Vorhaben würden wir folgende Zeit für die Besichtigung der Metéora Klöster einplanen.

  • Halber Tag: 1 Kloster & 2-3 Aussichtspunkte
  • 1 Tag: 2-3 Klöster & 1 Aussichtspunkt bei Sonnenuntergang
  • 2 Tage: 4-5 Klöster & 2-3 Aussichtspunkte

Welches Metéora-Kloster ist das wichtigste?              

Wenn du nur ein Kloster in Metéora wirklich ausführlich besichtigen möchtest oder kannst, dann besuche das Metamórphosis auch bekannt als Great Meteoron Kloster, weil du hier hinsichtlich des historischen Hintergrundes das meiste geboten bekommst und zusätzlich eine fantastische Aussicht genießen kannst.

Praktische Hinweise (Dresscode, Tempo, beste Zeit)

Da es sich um aktive Klöster handelt, gelten klare Regeln. Schultern sollten bedeckt sein, außerdem brauchst du lange Hosen bzw. als Frau einen knielangen Rock (oft werden Überwürfe gestellt). Zudem lohnt es sich, früh zu starten, um Wartezeiten zu vermeiden.

Welches Kloster ist am fotogenste?

Für uns sind die Klöster Ágias Barbáras Rousánou Kloster (Brücke/Felsnadel) und das Ágia Triáda Kloster am fotogensten. Das zuletzt genannte steht ikonisch auf einem Einzelfelsen und ist fototechnisch unser Top-Favorit.

Die Verbindungsstraße zwischen den Klöstern, ist eine einzige Panoramastraße, die dir immer wieder sehr gute Fotospots auf die Klöster bietet.

Öffnungszeiten

Jedes der besuchbaren Klöster haben einmal wöchentlich geschlossen. Leider ändern sich die Schließtage für die einzelnen Klöster alle paar Monate. Um eine Enttäuschung zu vermeiden, prüfe vor Anreise an welchem Tag in der Woche welches Kloster verschlossen bleibt. Hier kannst du die aktuellen Öffnungszeiten prüfen.

Anfahrt & Parkmöglichkeiten

Mit eigenem Fahrzeug

Mit dem Auto / Wohnmobil bist du am flexibelsten, denn dadurch kannst du Aussichtspunkte und Klöster gut kombinieren. Üblicherweise fährst du über Kalambáka oder Kastraki auf die Panoramastraße, die die wichtigsten Klöster verbindet.

Alternative Anreise

Alternativ besteht die Möglichkeit von Kalambáka aus per Taxi, organisiertem Transfer oder geführter Tour zu den Klöstern gelangen. Das ist besonders praktisch, wenn du dich nicht um Parkplätze kümmern möchtest, allerdings bist du zeitlich weniger flexibel.

TIPP

Wenn du mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs bist, am besten morgens von Kalambáka aus anreisen, dann liegen die Klöster fototechnisch gut in der Sonne. Als erstes kommt man am Kloster Varlaám vorbei.

Anfahrtsmöglichkeiten nach Kalambáka

Am besten erreichst du die Metéora Klöstern von Métsovo bzw. von Ioannina über die E92.

  • Von Ioannina über Métsovo u. Krania (E92 alte Nationalstraße über den Pass) – 140 km / 3 Stunden
  • Von Ioannina über die mautpflichtige A2 – 106 km / 2 Stunden

Wenn du genügend Zeit auf deiner Reise hast, können wir die Passstraße über die alte Nationalstraße empfehlen. Die Strecke über diese Passstraße führt dich über zahlreiche Kurven auf etwas über 1.500 m Höhe. Es ergeben sich immer wieder atemberaubende Ausblicke von dieser Passstraße.

Wir haben den Ort Métsovo zu unserer rechten Seite liegen gelassen und haben uns ausgiebig Zeit für die Passstraße gelassen.

Die Strecke führt dich durch ein Skigebiet. Wenn du diese Strecke wählst in jedem Fall genügend Zeit einplanen, da es viele Möglichkeiten für Fotostopps gibt.

Alle besuchbare Klöster liegen nur wenige Kilometer von Kalambáka entfernt, so dass dieser Ort gut als Ausgangsort dienen kann. Der Ort ist ganzjährig auf Besucher eingestellt, es gibt ausreichend viele Unterkünfte und Tavernen.

Parkmöglichkeiten

Die Parkmöglichkeiten sind grundsätzlich für alle Klöster sehr begrenzt und der Bedarf ist ganzjährig sehr groß, da die Metéora Klöster auf eigentlich jeder Rundreise auf dem Programm stehen.

In der Nebensaison (Oktober) haben wir es als sehr frequentiert empfunden, wir möchten uns nicht ausmalen, wie es hier in der Hauptsaison zugeht.

Meist gibt es nur wenige Parkbuchten oder einen verhältnismäßig kleinen Parkplatz vor jedem Kloster. In der Regel stellen die Besucher ihre Fahrzeuge am Straßenrand ab, welches die schmalen Zugangsstraßen noch schmaler werden lässt, das ist aber in den meisten Fällen die einzige Möglichkeit.

Ein Hinweis noch, parke nicht in den Kurven, denn die zahlreichen Busse benötigen Platz.

TIPP

Am besten den Besuch der Klöster gleich am frühen Morgen einplanen, um Wartezeiten an den Klosteranlagen zu vermeiden und um einen Parkplatz zu bekommen. Wenn du mit einem größeren Wohnmobil unterwegs bis, würde ich eine Tour von Kalambáka aus buchen.

Metéora Kloster Metamórphosis – das größte und beeindruckendste

Allgemeine Informationen

Das Metamórphosis Kloster, auch bekannt als Great Meteoron, liegt auf einem der massigsten Felsen und wirkt schon von weitem wie eine kleine Festung.

Beim Metéora Kloster Metamórphosis handelt es sich mit Abstand um die größte und beeindruckendste Klosteranlage von Metéora. Der Eintritt lag bei 5 €, das ist wenig für ein solches kulturelles Highlight. Es sollten mindestens 2 Stunden für die Besichtigung eingeplant werden.

Aufgang zum Kloster

Bereits die knapp 300 Treppen, die bis zum Eingang des Klosters Metamórphosis zu bewältigt werden müssen, sind beeindruckend. Du hast während deines Aufstiegs einen schönen Ausblick auf das Metéora Tal.

Die Stufen in der prallen Sonne zu bewältigen, kann schon etwas mühsam sein. Wenn du Glück hast, kannst du während des Aufstiegs, den noch funktionierenden „Aufzug“ beobachten.

Über diesen werden heute die Mönche und Materialien in das Kloster befördert. In der Vergangenheit wurden die Mönche aufwendig mit Netzen hinaufgezogen. Das Netz und die technische Vorrichtung hierzu, können im Hebeturm des Klosters besichtigt werden.

Historischer Hintergrund

Das Metéora Kloster Metamórphosis wurde Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet. Damals begann die Entwicklung vom Einsiedlerleben hin zu einer organisierten Klostergemeinschaft in Metéora. Im 16. Jahrhundert (1540) erhielt das Kloster sein heutiges monumentales Gesicht. Auch die sehenswerte Hauptkirche mit ihren Fresken stammt aus dieser Zeit.

Architektur des Klosterkomplexes

Der Komplex ist wie eine kleine, autarke Welt aufgebaut. Höfe, Terrassen, Treppen, Vorratsräume, Wohnbereiche und Nebenräume liegen so, dass sie sich dem Felsen anpassen. Dadurch wirkt alles verwinkelt, allerdings gerade deshalb sehr authentisch.

Detailbeschreibung – Rundgang durch die Klosteranlage

Wir beginnen den Rundgang durch die Klosteranlage in der Hauptkirche. Die Hauptkirche des Klosters, die nach dem bekannten athonitischen Muster erbaut. Dieses Wandgemälde von 1552 sind eine der bemerkenswertesten Gemäldegruppen aus der nachbyzantinischen Zeit. Uns haben die Fresken und die Architektur des Gebäudes begeistert.

Vor dem Altarraum steht die Ikonostase, also die reich gestaltete ikonengeschmückte Trennwand. Diese ist im Great Meteoron besonders eindrucksvoll, weil sie geschnitzt und vergoldet wirkt.

Was an dieser Kirche besonders faszinierend ist, sie wirkt nicht wie ein „leerer Raum“, sondern wie ein vollständig erzähltes Bildprogramm. Du stehst mittendrin und kannst, selbst ohne Vorwissen, Szenen aus dem Leben Christi, Hochfeste des Kirchenjahres sowie zentrale Glaubensmotive erkennen.

Das Kloster hat auch die alte traditionelle Küche, die zeitgleich mit dem angrenzenden Speisesaal im Jahre 1557 entstand, erhalten. Die Küche und der Speisesaal gilt als einer der schönsten architektonischen Beispiele dieser Art ist und ist in einem ausgezeichneten Zustand erhalten. Die voll ausgestattete historische Küche ermöglicht es sich mit der Lebensweise der Klosterfamilie vertraut zu machen.

Historische Küche des Méteora Klosters Metamórphosis

Ebenso lässt sich der alte Keller des Klosters, in dem alte handgefertigte Gefäße und Utensilien sowie eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen (Fässer, Pflüge, Milchkannen usw.) aufbewahrt werden, besichtigen.

Auch die alte Tischlerwerkstatt mit einer Sammlung traditioneller Werkzeuge des Handwerks (Hobel, Sägen usw.) ist zu bewundern.

Darüber hinaus können der Hebeturm sowie das Netz, in dem die Mönche vor dem Bau der Treppe zum Kloster hinaufgezogen wurden, die Regenwasserzisterne und das Beinhaus besichtigt werden.

Als ob das noch nicht genug wäre, hast du vom Kloster Metamórphosis einen atemberaubenden Blick über die Landschaft von Metéora und auf das Dorf Kastráki.

Nicht versäumen solltest du, dem Klostermuseum einen Besuch abzustatten. Hier sind zahlreiche sehr alte Bücher, Briefe von Mönchen und Schriften zu bewundern.

Die ältesten Ausstellungsstücke stammen aus dem 11. Jahrhundert, die meisten allerdings aus dem 16. Jahrhundert. Darüber hinaus werden Roben, Grabtücher, Ikonen und Kruzifixe ausgestellt.

Das größte Metéora Kloster, das Metamórphosis gleicht einem sehr beeindruckenden Museum, welches sich zusätzlich noch in einer exponierten Lage befindet.

Die Kombinationen aus den alten und gut erhaltenen Fresken, seinen historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert mit seiner einzigartigen Lage auf einem Felsen in Alleinlage, machen den Besuch des Kloster Metamórphosis zu einem einmaligen Erlebnis.

TIPP

Am besten etwa 15 Minuten vor der Öffnung des zu besichtigen Klosters vor Ort sein, dann kann der Hauptansturm vermieden werden und du hast die Möglichkeit einen der wenigen Parkplätze zu ergattern.

Metéora Kloster Ágias Barbáras Rousánou – Kloster mit Blick

Das Ágias Barbáras Rousánou Kloster liegt nur etwa 2 Kilometer vom Kloster Metamórphosis entfernt, so dass es evtl. notwendig wird, sich einen neuen Parkplatz zu suchen.

Allgemeine Informationen zum Kloster

Dieses orthodoxe christliche Kloster ist zwar deutlich kleiner, aber mindestens so besuchenswert wie das Kloster Metamórphosis. Es besticht durch seine Lage auf einer Felsnadel. Dies macht es sehr fotogen. Vom Kloster Ágias Barbáras Rousánou hast du darüber hinaus den besten Blick auf die anderen Klöster.

Es handelt es sich um ein Frauenkloster, alle anderen Metéora Klöster sind Männerklöster. Das Kloster Rousánou ist eines der noch in Betrieb befindlichen Klöster in Metéora.

Darüber hinaus verfügt das Kloster auch über sehr sehenswerte Fresken. Rousánou ist ein Kloster, das uns bereits bei der Anfahrt begeistert hat, es liegt wie ein Adlernest auf einer schlanken Felsnadel.

Der Eintritt kostet wie bei allen Metéora Klösern 5 €. Für dieses Kloster stehen nur eine sehr gegrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung, daher gilt auch hier so früh wie möglich anzureisen.

Historischer Hintergrund

Um 1529 kamen zwei Mönche nach Metéora und errichteten das heutige Kloster auf den Ruinen eines älteren Fundaments.

Die Anlage des Barbáras Rousánou Klosters wurde Mitte des 16. Jahrhundert fertig gestellt. Die Wandmalereien in der Hauptkirche sind von etwa 1560 und noch gut erhalten.

Architektur des Klosterkomplexes

Die Kirche und die Gebäude wurden in dieser Zeit so gestaltet, dass sie trotz des schmalen Felsplateaus funktional und stabil bleiben.

Der Komplex ist vertikal organisiert, die Räume, Treppen und kleine Höfe liegen übereinander, weil die Fläche sehr begrenzt ist. Genau das macht den Rundgang so reizvoll, denn du wechselst ständig zwischen engen Passagen und offenen Terrassen. Gleichzeitig spürst du überall, wie konsequent man den Felsen als Fundament genutzt hat.

TIPP

Am besten dieses Kloster um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag einplanen, dann liegen die anderen Klöster fotogen in der Sonne.

Detailbeschreibung – Metéora Kloster Ágias Barbáras Rousánou

Die Klosterkirche

Die Kirche ist kleiner als beim Metéora Kloster Metamórphosis, sie wirkt aber nicht weniger beinduckender. Die Besonderheit der Klosterkirche sind seine authentischen Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Sie gelten als eine der bedeutendsten und schönsten Fresken der vergangenen byzantinischen Ära.

Im Tempel über dem Eingang der Hauptkirche ist die imposante vielgesichtige Komposition des Jüngsten Gerichts zu sehen. Die Kuppel zeigt „Christus, den Allmächtigen“ und ringsum die gesamte Schöpfung. Uns haben die gut erhaltenen Fresken beeindruckt.

Fresken des Metéora Klosters Ágias Barbáras Rousánou in Griechenland

Terrassen mit Ausblick

Von den Terrassen hast du einen grandiosen Blick auf das Metéoro Tal. Es finden sich immer wieder neue Blickwinkel, aus diesem Grunde lohnt es sich genügend Zeit mitzubringen.

Interessant ist auch der Hebeturm, über den in der Vergangenheit die Mönche und Lasten über eine Steilwand über ein Netz in das Kloster gezogen wurden. Das Netz und die Winde sind heute noch zu besichtigen. Heute gelangen die Lasten über eine kleine Seilbahn in das Kloster.

Wenn du nur Zeit für ein besonders fotogenes Kloster hast, dann ist Rousánou eine gute Wahl, weil du hier mit wenig Aufwand sehr schöne Fotomotive erhältst.

Metéora Kloster Ágia Triáda – das James Bond Kloster

Allgemeine Informationen zum Kloster Ágia Triáda

Ágia Triáda ist das Kloster, das sich am meisten nach Abenteuer anfühlt, weil es auf einem sehr isolierten Felsen thront. Die solitäre Lage auf einer Felsnadel in einer Höhe von 565 m ist einmalig.

Auch hier gilt, die Kirche lässt sich am besten in der Frühe oder kurz vom Schließen der Anlage genießen. Wir haben dies am Nachmittag erkundet.

An diesem Kloster gibt es nur sehr wenige Parkmöglichkeiten am Straßenrand und diese sind meist von Bussen oder Gruppen-Taxen belegt. Für dieses Kloster bietet sich ein Taxi oder ein Fahrrad an.

Das Ágia Triáda Kloster ist international bekannt und wird zählt zu den fotogensten Metéora-Klöster. Bekannt wurde das Kloster insbesondere durch die Dreharbeiten vom James Bond Film „in tödlicher Mission“.

Den Eingang erreichst du ausschließlich über Treppenstufen und einem Weg, der Aufstieg baut eine gewisse Spannung auf. Der Eintritt liegt wie bei allen anderen Metéora Klöstern auch bei 5 €.

Historischer Hintergrund

Dieses Metéora Kloster wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Die Hauptkirche ist vermutlich von 1475 und zählt somit zu den spätbyzantinischen Bauten in Metéora. Die Klosteranlage wurde später erweitert, im17. Jahrhundertkamen Vorraum- und Nebenbauten hinzu, während die Fresken vermutlich im 18. Jahrhundert entstanden sind.

Architektur des Klosterkomplexes

Da nur eine kleine Fläche zur Verfügung steht, musste die Anlage von Beginn an kompakt gebaut werden. Die Felsen diktierten die Grundrisse, daher spielen die Treppen, Terrassen und kleine Übergänge eine große Rolle. Aus diesem Grunde wirkt das Kloster von außen fast wie eine Burg.

Das Metéora Kloster Ágia Triáda aus der Vogelperspektive in Griechenland

Detailbeschreibung des Ágia Triáda Metéora Klosters

Nach erfolgen Aufstieg genießt du von hier einen fantastischen Ausblick auf die anderen Klöster und das Metéora Tal, das ist der verdiente Lohn.

Die Hauptkirche aus dem Jahre 1475 ist das Prunkstück des Klosters. Die Wandmalereien und Fresken haben uns ebenfalls begeistert, sind allerdings aus dem 18. Jahrhundert.

Die Klosterkirche ist kreuzförmig angelegt und folgt dem orthodoxen Prinzip, dass Architektur und Wandmalereien zusammen eine Himmelsordnung erzeugen. Besonders eindrucksvoll ist die Kuppel und der Zentralraum.

Aufgrund der begrenzten Fläche wirkt die Klosteranlage klein und gedrungen. Zu unserer Überraschung ist trotz der geringen Fläche hier noch ein Rosengarten angelegt.

Es lassen sich noch die alte Winde mit der früher die Mönche und Lasten nach oben gezogen wurden bewundern.

TIPP

Wenn du den Gänsehaut-Moment erleben möchtest, dann ist das Ágia Triáda dein Kloster, weil die Lage und der Ausblick von oben fantastisch sind.

Welches sind die besten Aussichtspunkte auf die Metéora Klöster?

Es gibt einen Aussichtspunkt, von dem du vier der sechs Klöster betrachten kannst. Der Viewpoint auf die Metéora Klöster ist gleichermaßen gut am Morgen und am Abend (Sonnenuntergang).

Wenn du allerdings zum Sonnenuntergang hier bist, kommt die Sonne von vorne, was für die Fotografie nicht optimal ist. Es lässt sich dieser Aussichtspunkt auch ohne ein Foto genießen. Der Blick von hier ist fantastisch.

Der große abgerundete Felsen mit Blick auf vier der sechs Metéora Klöster ist einmalig und sehr fotogen. Für uns ist dieser Viewpoint der beste von allen!

Nur wenige Hundert Meter vom ersten Viewpoint gibt es einen zweiten Aussichtspunkt, auch von hier hast du einen grandiosen Blick auf die Klöster und das Metéora Tal. Diese Viewpoint ist allerdings insbesondere zum Sonnenuntergang stark frequentiert.

Fazit Metéora Klöster

Die Metéora-Klöster in Thessalien zählen zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Klöster aus dem 14. Jahrhundert, die malerisch auf gigantischen Sandsteinfelsen thronen – scheinbar zwischen Himmel und Erde. Ideal für alle, die Natur, Kultur und Fotospots verbinden möchten.

Während das Kloster Metamórphosis dich mit Größe und Geschichte überzeugt, punktet das Kloster Barbáras Rousánou mit seinen fotogenen Motiven und den sehenswerten Fresken. Das Kloster Ágia Triáda wiederum liefert den stärksten „Gänsehaut“-Moment, weil du dich den Felsen regelrecht erarbeiten musst.

Wenn du also in Zentralgriechenland unterwegs bist, solltest du dir mindestens einen vollen Tag für Metéora nehmen, um auch die Klosteranlagen auf dich wirken zu lassen.

Wenn du die Gelegenheit hast, nach Schließung der Klöster an einem der Aussichtspunkte zu verharren, dann kannst du auch dort alles in Ruhe genießen.

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