Allgemeine Informationen
Wo liegt Palaiós Panteleímonas?
Palaiós Panteleímonas liegt in der Region Piería am Hang des unteren Olymps, nur wenige Kilometer oberhalb der Küste. Das Dorf befindet sich unweit der Autobahn A1, rund 100 Kilometer südlich von Thessaloniki und nur etwa 6 Kilometer von Neos Panteleimonas beziehungsweise der Küste entfernt. Gerade diese Lage macht den Ort besonders spannend, denn hier treffen Bergdorf, Meerblick und die Nähe zum Olymp auf sehr reizvolle Weise zusammen.
Wenn du von den Chalkidikí Halbinseln weiter in Richtung der Pilion Halbinsel unterwegs bist, eignet sich Palaiós Panteleímonas aus unserer Sicht perfekt für einen Zwischenstopp. Genau so haben wir es auch erlebt. Eigentlich hatten wir nur mit einem schönen Halt auf halber Strecke gerechnet, am Ende wurden daraus deutlich mehr Stunden, weil uns der Ort sofort begeistert hat.
Was macht das Bergdorf so besonders?
Das Besondere an Palaiós Panteleímonas ist aus unserer Sicht nicht nur die Aussicht, sondern vor allem die gesamte Atmosphäre. Das Dorf ist autofrei, sehr gut zu Fuß zu erkunden und zugleich einer der bekanntesten traditionellen Orte in dieser Gegend. Die Mischung aus gepflasterten Gassen, restaurierten Natursteinhäusern, kleinen Läden, Tavernen und dem Blick auf den Thermaischen Golf macht den Reiz dieses Ortes aus.


Geschichtlicher Hintergrund
Hinzu kommt die Geschichte des Dorfes. Die Siedlung geht nach heutigem Kenntnisstand bis ins 14. Jahrhundert zurück, wurde später verlassen und ab den 1980er-Jahren sorgfältig restauriert. Heute gilt Palaiós Panteleímonas als besonders schönes Beispiel traditioneller makedonischer Architektur in Nordgriechenland. Genau deshalb wirkt der Ort nicht künstlich aufgebaut, sondern wie ein Dorf, das seinen Charakter trotz touristischer Nutzung bewahrt hat.
Anfahrt & Parkmöglichkeiten
Anreise nach Palaiós Panteleímonas
Wir sind von den Chalkidikí Halbinseln angereist. Ganz gleich, aus welcher Richtung du kommst: Die A1 ist die wichtigste Verbindung, denn sie führt nur wenige Kilometer am Dorf vorbei. Wenn du aus Richtung Thessaloniki kommst, ist die Autobahn aus unserer Sicht klar die sinnvollste Wahl. Sie spart viel Zeit, auch wenn die Mautgebühren nicht ganz niedrig sind.
Die Abfahrt bei Neos Platamónas / Neos Panteleimonas bringt dich anschließend schnell in Richtung des Dorfes. Von dort geht es noch etwa 6 Kilometer in Serpentinen stetig bergauf.

TIPP
Am besten am Vormittag das Bergdorf besuchen, dann liegen die Häuser schön in der Sonne und auch der Olymp zeigt sich im besten Licht.
Die Auffahrt mit Blick auf Festung und Küste
Schon diese Auffahrt zum Bergdorf ist ein Erlebnis, weil die Ausblicke mit jeder Kurve schöner werden, die letzten Kilometer auf dem Weg nach Palaiós Panteleímonas erhätst du einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Festung von Platamónas, es lohnt sich an einer Ausbuchtung zu stoppen und den Ausblick auf die Festung und die Küste zu genießen. Die Blicke auf das Meer, den Olymp und die Festung ist bereits fantastisch.


Parken am Ortseingang
Nach insgesamt 6 Kilometer von der Abzweigung an der Autobahn erreichen wir das Dorf Palaíos Panteleímonas. Der Ort ist autorfrei, so dass du das Fahrzeug am Ortsanfang abstellen musst.
Da Palaiós Panteleímonas autofrei ist, musst du dein Fahrzeug am Dorfeingang abstellen und die letzten Meter zu Fuß gehen. Es gibt zwei kostenpflichtige Parkplätze (8 € pro Tag) am Anfang des Ortes, es führt ein kurzer Fußweg von hier ins Dorf.
Am ersten Parkplatz ist es sogar möglich über Nacht zu stehen. In der Nebensaison war dieser Parkplatz allerdings bereits geschlossen. Darüber hinaus gibt es begrenzte Parkplätze entlang der Straße, die aber recht früh bereits belegt sind.
Detailbeschreibung
Als wir schließlich am Dorf ankamen, waren wir ehrlich gesagt überrascht, wie stimmig der erste Eindruck war. Vieles wirkt hier sehr sorgfältig restauriert, aber eben nicht steril.
Durch die Gassen zum Hauptplatz
Am schönsten ist es, wenn du dich in Palaiós Panteleímonas einfach treiben lässt. Die verwinkelten Gassen, die restaurierten Steinhäuser, die kleinen Treppen, Holzbalkone und liebevollen Details an Fassaden und Eingängen sorgen dafür, dass du ständig neue Motive und Perspektiven entdeckst.


Wir würden dir deshalb auf jeden Fall empfehlen, nicht nur den Hauptplatz anzuschauen, sondern auch die kleineren Gassen weiter bergauf zu laufen.
Das Zentrum des Dorfes bildet der gepflasterte Hauptplatz mit der Kirche Agios Panteleimon und der alten Platane. Genau dort schlägt das Herz des Ortes. Am zentralen Platz befindet sich neben der Kirche auch das alte Schulgebäude sowie traditionelle Tavernen.
Bei unserem Besuch wirkte der Platz gleichzeitig belebt und gemütlich. Es war etwas los, aber trotzdem ruhig genug, um einfach auf einer Bank zu sitzen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.


Cafés, Tavernen und Aussichtsterrassen
Was uns an Palaiós Panteleímonas ebenfalls sehr gefallen hat, war die gelungene Mischung aus Dorfcharme und guter Infrastruktur.
Du findest hier mehrere Tavernen, Cafés und kleine Geschäfte mit lokalen Produkten, Kunsthandwerk, Gewürzen, Honig oder Süßwaren.


Besonders gut gefallen hat uns das Old Café, allein schon wegen der Aussicht. Wenn du dort auf der Terrasse sitzt und auf das Olymp-Massiv blickst, merkst du sehr schnell, warum so viele Besucher länger bleiben als ursprünglich geplant.




Ebenfalls schön fanden wir das Hotel und Restaurant Agnanti am oberen Ortsrand. Sowohl die Terrassen als auch der liebevoll gestaltete Innen- und Außenbereich machen dieses Gebäude zu einem besonderen.
Auch von dieser Terrasse hast du einen fantastischen Ausblick auf den Olymp und die Küstenlandschaft. Es gibt aber weitere Tavernen und Kaffees mit einem schönen Blick einer Terrasse.



Wir hatten vor dem Besuch zwar damit gerechnet, dass Palaiós Panteleímonas hübsch sein würde. Dass uns das Dorf aber so sehr begeistert, hatten wir ehrlich gesagt nicht erwartet.
Warum uns der Ort so positiv überrascht hat
Vielleicht liegt es daran, dass hier mehrere Dinge zusammenkommen: die malerische Lage, die schönen Gassen, die schönen traditionellen Steinhäuser, das Panorama und die Tatsache, dass der Ort trotz seiner Beliebtheit nicht überlaufen ist.
Wenn du Orte magst, an denen man nicht einfach nur schnell ein Foto macht und weiterfährt, dann bist du hier genau richtig. Palaiós Panteleímonas ist für uns ein Dorf, in dem man gerne etwas länger bleibt, einen Kaffee trinkt, durch die Gassen schlendert und immer wieder einfach nur schaut.


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Fazit
Palaiós Panteleímonas gehört für uns ganz klar zu den Orten, die man nicht nur besucht, sondern wirklich erlebt. Das autofreie Bergdorf überzeugt mit seinen restaurierten Steinhäusern, den verwinkelten Gassen, der angenehmen Atmosphäre und vor allem mit seinem fantastischen Blick auf den Olymp und die Küste. Gerade diese Kombination macht den Ort so besonders.
Wenn du auf dem Weg zwischen Chalkidikí, Thessaloniki und Pilion unterwegs bist, solltest du diesen Ort unbedingt einplanen. Für uns war Palaiós Panteleímonas viel mehr als nur ein Zwischenstopp. Es war einer der Plätze, an denen wir sofort gespürt haben, dass wir gerne noch länger geblieben wären.
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