Die Zagóri-Dörfer in Nord-Griechenland

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Allgemeiner Überblick über die 46 Zagóri-Dörfer

Die Zagóri-Region in Nord-Griechenland, auch bekannt als Zagorochoria, umfasst 46 traditionelle Dörfer in der Region Epirus. Entdecke die noch sehr authentischen Zagóri Bergdörfer Monodendri, Papingo, Fragkades, Negades und Dolfio.

Diese Dörfer sind ein einzigartiges Ensemble aus steingebauten Siedlungen, die harmonisch in die raue Berglandschaft des Pindus-Gebirges eingebettet sind. Charakteristisch sind die traditionelle Architektur mit grauen Steinhäusern, Schieferdächern und engen, gepflasterten Gassen und Plätzen, die oft von uralten Platanen überschattet werden.

Mit weniger als 4.000 Einwohnern gehört Zagóri zu den am dünnsten besiedelten Regionen des griechischen Festlands. Die Dörfer liegen auf einer Höhe zwischen 800 und 1.200 Metern und klammern sich malerisch an die Berghänge des Tymfi-Gebirges.

Viele Dörfer entstanden im 17. und 18. Jahrhundert. Die Region ist umgeben von dichten Wäldern und tiefen Schluchten wie der Vikos-Schlucht, diese gilt als die tiefste Schlucht der Welt im Verhältnis zu ihrer Breite.

Darüber hinaus sind in der Zagóri-Region die historischen Steinbrücken zu bewundern. Viele der heute noch sehr gut erhaltenen Steinbrücken verbinden abgelegene Täler und Dörfer und zählen zu den schönsten Bauwerken von Epirus. Die bekanntesten Brücken befinden sich zwischen den Dörfern Kípi und Dílofo

Seit 2023 ist die Zagóri-Kulturlandschaft als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Zagóri-Dörfer bieten ideale Ausgangspunkte für Wanderungen, Rafting oder Erkundungen. Die Isolation vieler Dörfer hat ihre Authentizität bewahrt, fernab vom Massentourismus, und macht sie zu auch heute noch zu einem Paradies für Naturliebhaber und Kulturreisende.

Architektur & Ortsbild

Alle Zagóri-Dörfer folgen strengen architektonischen Regeln:

  • Häuser aus lokalem Kalkstein
  • Schiefergedeckte Dächer
  • sehenswerte Schornsteine
  • massive Steinmauern
  • enge, gepflasterte Gassen
  • zentrale Dorfplätze mit alten Platanen

Diese Bauweise verleiht den Orten ihr charakteristisches, zeitloses Erscheinungsbild. Viele Dörfer stehen heute unter Denkmalschutz, wodurch moderne Eingriffe stark eingeschränkt sind.

Natur & Landschaft der Zagóri-Dörfer – Heimat der Vikos-Schlucht

Zagóri grenzt direkt an die spektakuläre Vikos-Schlucht, die als eine der tiefsten Schluchten der Welt gilt. Wanderwege, alte Eselspfade (Kalderimia), alpine Flüsse und dichte Wälder machen die Region zu einem Paradies für:

  • Wanderer & Trekkingfans
  • Naturfotografen
  • Ruhesuchende
  • Individualreisende

Anreise & Parkmöglichkeit zu den Zagóri-Dörfern

Igoumenitsa, als wichtiger Fährhafen in Nordwestgriechenland, ist ein guter Ausgangspunkt für eine Fahrt in die Zagóri-Region.

Die Zagóri-Dörfer liegen in den Bergen von Epirus und sind über gut ausgebaute Straßen erreichbar, wobei der Weg stets über Ioannina führt. Wenn du bereits in der Region um Ioannina unterwegs bist, verkürzt dies die Anreise deutlich.

Wir haben unsere Reise durch Nord-Griechenland in den Zagóri-Döfern begonnen und sind direkt vom Hafen in Igoumenitsa angereist. Von Igoumenitsa gibt es zwei Möglichkeiten in die Zagóri Dörfer zu gelangen:

Hauptroute von Igouminitsa – Schnell & Mautgebühren

  • 108 km / 1,5 h über die mautpflichtige A2 Autobahn und E20

Alternative Route von Igouminitsa – Landschaftlich reizvoller & kostenfrei

  • 110 km / 2 h über die kostenfreie Landstraße E92 und E20

Unabhängig welche Route du wählst, verläuft die Anfahrt über Ioannina über gut ausgebaute Straßen. Auch die Strecke von Ioannina bis nach Asprangeli ist sehr zügig und gut zu befahren.

Von Asprangeli (hier gibt es im ganzen Ort kostenfreies Internet) zu den im Nachgang beschriebenen und von uns besuchten Zagóri-Dörfern verläuft die Anfahrt meist über kurvenreiche und auch schmale asphaltierte Straßen.

Alleine die Anfahrt zu den einzelnen Zagóri Dörfern mit zahlreichen Panoramablicken ist beeindruckend.

Konge-Tipp

TIPP

Nur 2 km hinter dem Ort Asprangeli erhältst du im Asprangelon Informations Center  ausführliche Informationen und einen guten Überblick über die Zagóri-Dörfer. Auch haben wir eine sehr hilfreiche Überblickskarte dort erhalten. Die Mitarbeiter nehmen sich Zeit für dich. Man merkt es ihnen an, dass ihnen die Beratung Spaß macht!

Darüber hinaus wurden wir hier darauf hingewiesen, dass es dieses Jahr einige Bärenbegegnungen in der Nacht in drei unterschiedlichen Bergdörfern gab, sie finden leider nicht mehr genug Nahrung in den Wäldern und kommen daher immer öfters in die Zagóri-Bergdörfer.

Informations Center in Asprangeli

TIPP

Am besten unterwegs auf dem Weg von Ioannina nach Asprangeli (Straße 20) noch einmal volltanken. In den historischen Zagóri-Dörfern und auch auf den Verbindungsstraßen finden wir keine Tankstellen.

Detailbeschreibung der Zagóri-Dörfer

Da sich 46 Bergdörfer auf einem Hochplateau und an den Hängen des Pindos-Gebirges verteilen und wir nur begrenzte Zeit zur Erkundung der Bergdörfer Zeit haben, mussten wir uns für einige wenige Dörfer entscheiden.

Unser Ziel war es zum einen bekannte und zum anderen auch die kaum frequentierten und noch sehr authentisch gebliebenen Dörfer erkunden.

Darüber hinaus wollten in jedem Fall den östlichen und westlichen Teil des Vikos-Aoos Nationalparks erkunden und haben uns final für die folgenden 6 Zagóri-Dörfer entschieden.

  • Negades – Das stille Juwel
  • Fragkades – Das Dorf mit Weitblick
  • Dílofo – Besterhaltenes Bergdorf und autofreier Ortskern
  • Monodéndri – Lebendiges Dorf über der Vikos-Schlucht
  • Megáli Pápingo – Malerisches Bergdorf am Astraka-Massiv
  • Mikro Megáli Pápingo – Ikone des Zagóri am Astraka-Massivs

Negades – Ursprüngliches Zagóri abseits der bekannten Routen

Allgemeine Informationen

Negades gehört zu den weniger bekannten Zagóri-Dörfern und liegt abseits der gängigen Reiserouten. Umgeben von Wäldern und sanften Berghängen vermittelt das Dorf ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Zeitlosigkeit. Es ist eines der ruhigsten und am wenigsten frequentierten Dörfer in Zagóri. Aus diesem Grunde haben wir Negades ausgewählt. Es liegt auf einer Höhe von 1.032 m.

Negades ein Zagori Dorf

Mit nur etwa 19 ständigen Bewohnern gehört Negades zu den kleinsten Zagóri Dörfern der Region, was ihm einen besonders authentischen und unberührten Charakter verleiht.

Die Bebauung ist schlicht, viele Häuser sind älteren Datums und nur teilweise restauriert. Negades wirkt dadurch besonders authentisch und bietet einen guten Einblick in das traditionelle Dorfleben Zagóris. Der Alltag ist ruhig, geprägt von Landwirtschaft und Naturverbundenheit.

Negades eignet sich vor allem als Rückzugsort, für Spaziergänge oder Wanderungen in die umliegende Landschaft. Wenn du das ursprüngliche Zagóri ohne touristische Inszenierung erleben möchte, bist du hier genau richtig.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Negades

Allein die Anfahrt durch den östlichen Teil des Vikos-Aoos Nationalparks ist bereits sehenswert.

Hinter dem Dorf Kípi, bekannt für seine historischen Steinbrücken, zweigt eine schmale Straße nach Negades ab. Wir fahren durch einen dichten Eichenwald, die Flora ist urwüchsig und sehr beeindruckend.

Die schmale Straße ist zur Befahrzeit nicht im besten Zustand, aber gut zu befahren. Die Anfahrt zum idyllischen Ort ist schon faszinierend.

Am Haupt-Dorfplatz gleich neben der Kirche besteht die Möglichkeit zu parken.

Erkundung – Negades

Negades besteht aus einer kleinen Ansammlung von Steinhäusern. Die dreischiffige Basilika Ayios Georgios von 1792 dominiert den Hauptplatz von Negades. Die Basilika ist mit Fresken und Ikonen ausgestattet.

Die meisten Steinhäuser sind älteren Datums und nur wenige sind bis heute restauriert, aber aus diesem Grunde wirkt der Ort auf uns sehr authentisch. Es macht Spaß mal durch die wenigen Gassen des Ortes zu schlendern und die Ruhe auf sich wirken lassen.

Vom Hauptplatz besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Doppelwasserfall Katappáktns zu wandern (150 Höhenmeter / 2,5 km lang). Wir haben es allerdings vorgezogen, die Stille und die Ruhe des Bergdorfes zu genießen und haben den Ort auf uns wirken lassen.

Praktische Informationen:

  • Authentisches Bergdorf mit minimaler touristischer Infrastruktur
  • Perfekt erhaltene traditionelle Steinarchitektur
  • Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen abseits der Hauptrouten
  • Spektakuläre Aussichten auf die umliegende Berglandschaft
  • Nähe zu Kípi mit seinen berühmten Steinbrücken
  • Nur sehr wenige ständige Bewohner

TIPP

Die Basilika Ayios Georgios ist meist verschlossen. Im Hotel und Café Dguádes kannst du dir die Schlüssel für die Kirche abholen. Die Kirche ist sehr sehenswert.

Fragkades – Historische Bedeutung und Weitsicht im Herzen Zagóris

Allgemeine Informationen – Fragkades

Fragkades liegt auf 960 m und eröffnet weite Blicke auf die umliegenden Berge. Das Dorf besitzt eine lange Geschichte und war einst ein bedeutender lokaler Knotenpunkt.

Typisch für Fragkades sind die gut erhaltenen Steinhäuser aus dem 18. Jahrhundert, einer alten Kirche und ein großzügiger Dorfplatz. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen der offenen Lage und der geschlossenen, traditionellen Bauweise.

Fragkades eignet sich hervorragend als ruhiger Ausgangspunkt für Wanderungen in weniger frequentierte Teile Zagóris. Auch dieses Zagori-Bergdorf hat uns begeistert. Dieser Ort ist ebenfalls sehr ruhig und authentisch. Lass dich einfach treiben und schlendere durch die Gassen.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Fragkades

Es gibt zwei Möglichkeiten Fragkades zu erreichen.

  • 13 km / 60 min Offroad-Route (SL1) über Schotter- und Erdpisten von Negades
  • 19 km / 35 min über eine asphaltierte Straße von Negades

Wir haben uns mit unserem Konge-Mobil selbstverständlich für die gut zu fahrende Offroad-Route entschieden. Nach unserer Einteilung hat diese Strecke ein Schwierigkeitsgrad 1 (Informationen zur Offroad-Klassifizierung).

Wir starten die Anfahrt nach Fragkades am Haupt-Dorfplatz von Negades.

Die Strecke führt zunächst über breite Schotterwege bergab durch üppige und dichte Vegetation. Wir fahren an zahlreichen Eichen- und Kastanienbäumen vorbei.

Unterwegs treffen wir auf sehr freundliche Einheimische, die mit Pferden Holz aus dem dichten Wald holen und dieses an der Piste für den Winter stapeln. Die Straße windet sich im weiteren Verlauf über zahlreiche Kurven nach Fragkades.

Wir erreichen eine Kreuzung, hier biegen wir auf der zweiten Straße links ab und fahren weiter auf einer Schotterpiste. Die Route führt in diesem Abschnitt durch einen traumhaften Eichenwald. Im weiteren Verlauf wird der Weg etwas ruppiger und matschiger, aber dennoch ist er gut zu befahren.

Die Strecke macht einfach Spaß zu fahren, die Blicke auf die Eichenwälder ist sehr beeindruckend. An der T-Kreuzung fahren wir links und auf die Asphaltstraße Richtung Fregkardes ab.

Diese kürzere, aber nicht schnellere Route ist landschaftlich sehr reizvoll und der längeren Asphaltstraße in jedem Fall vorzuziehen.

In Fragkades kannst du dein Fahrzeug am Straßenrand abstellen, es handelt sich hierbei um ein sehr wenig frequentiertes Bergdorf.

Erkundung – Fragkades

Wir erkunden das Bergdorf zu Fuß und lassen das Konge-Mobil am Guesthouse Petroto stehen.

Besonders sehenswert ist der Hauptplatz mit seiner Traverne Okaøenez und der Kirche. Am besten du schlenderst durch die engen Gassen des Dorfes.

Es lohnt sich in jedem Fall bis ganz nach oben in das Dorf zu gehen. Von hier hast du einen schönen Blick auf die umliegenden vollständig begrünten Berge.

Praktische Informationen:

  • Entfernung von Ioannina: ca. 55 km (75 Minuten)
  • Höhenlage: 960 Meter
  • Einwohner: sehr wenige ständige Bewohner
  • Besonderheit: Motorisierter Verkehr im Dorfkern verboten
  • Ideal für: Fotografen, Architekturfans, Ruhesuchende

Dílofo – Harmonische Architektur und autofreier Ortskern

Allgemeine Informationen – Dílofo

Dílofo liegt auf 880 m Höhe und zählt für uns zu den architektonisch schönsten Dörfern Zagóris. Der historische Ortskern ist autofrei, was die Atmosphäre besonders authentisch macht. Kopfsteinpflaster, restaurierte Steinhäuser und traditionelle Gasthäuser prägen das Dorfbild.

Dílofo war einst ein wohlhabendes Dorf, was sich bis heute in der Größe und Qualität der Gebäude widerspiegelt. Es ist ein idealer Ort für diejenigen, die Wert auf Ruhe und Geschichte legen.

Es zeichnet sich durch perfekt restaurierte Herrenhäuser aus. Die Steinhäuser wurden harmonisch alle im für diese Region typische Bauweise restauriert. Hier findest du auch einige kleine Boutique-Hotels und traditionelle Gasthäuser.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Dílofo

Wir reisen von Fragkades an. Von hier sind es etwa 25 km und 40 min. Oberhalb des Ortes gibt es einen großen Parkplatz, dort gibt es genügend Parkplätze für PKW´s und Wohnmobile.

Erkundung – Dílofo

Wir starten unseren Rundgang am Dílofo Gaia Hotel. Unbedingt an diesem Hotel etwa 200 m vorbeigehen, dann hast du eine grandiose Aussicht auf den Ort Dílofo. Auch vom Kirchplatz hast du einen schönen Ausblick.

Der Ort zeichnet sich durch die sehr gut erhaltenen Steinhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert aus. Besonders hervorzuheben sind die sehenswerten Schornsteine der Steinhäuser.

Wir schlendern durch die schmalen Gassen von Dílofo. Wir laufen auch an noch zerfallenen oder verlassenen Häuser vorbei. Nicht alle Häuser sind bis heute restaurieret, aber genau das macht das Bergdorf so authentisch und beschaulich.

Schornstein in Dilofo - ein Zagori Dorf

Im Kaffee bzw. Restaurant Lithos lässt es sich gut verweilen. Diese Gaststätte verfügt über eine schöne Terrasse, von der du einen schönen Blick auf den Ort und die umliegenden Berge genießen kannst.

Praktische Informationen:

  • Entfernung von Ioannina: ca. 35 km (45 Minuten)
  • Höhenlage: 880 Meter
  • Einwohner: sehr wenige ständige Bewohner
  • Besonderheit: Motorisierter Verkehr im Dorfkern verboten
  • Ideal für: Fotografen, Architekturfans, Ruhesuchende

Monodéndri – Lebendiges Dorf über der Vikos-Schlucht

Allgemeine Informationen – Monodéndri

Monodéndri zählt zum bekanntesten Zagóri-Dorf und liegt spektakulär oberhalb der Vikos-Schlucht. Durch diese Lage ist Monodéndri ein zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Naturerkundungen.

Das Dorf bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Tavernen, kleinen Hotels und Cafés, ohne dabei seinen traditionellen Charakter zu verlieren.

Monodéndri ist ideal für diejenigen, die Naturerlebnis, Kultur und Dorfleben miteinander verbinden möchten. Es handelt sich hierbei um das lebhafteste und am meist frequentierten Bergdorf der Zagóri Dörfer. Wenn du vorab die Bergdörfer Fragkades oder Negades erkundet hast, kommt dir der Ort schnell stark frequentiert vor.

In diesem Bergdorf sind fast alle Steinhäuser und Herrenhäuser perfekt restauriert und in Szene gesetzt. Hier findest du ein breites Angebot an Unterkünften und Restaurants, kein Vergleich zu den deutlich ruhigeren Zagóri-Dörfern Negades und Fragkades.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Monodéndri

Wir sind von Dílofo angereist. Von hier sind es 14 km und etwa 20 min.

Bereits die Anreise von Dílofo ist sehenswert. Die Route führt auf etwa 1.030 m Höhe und wir genießen mehrfach ein sehr schönes Panorama. Der Ausblick auf die herbstlich eingefärbten Eichenwälder ist fantastisch.

TIPP

Von Dílofo kommend lohnt in jedem Fall etwa 1 km vor Erreichen des Bergdorfes Monodéndri ein Stopp an einer Parkbucht. Von hier hast du einen sehr schönen Blick auf Monodéndri.

Es gibt einen zentralen kostenfreien Parkplatz in Mondéndri. Hier können PKW´s und Wohnmobile geparkt werden.

Erkundung – Monodéndri

Wir starten unseren kleinen Rundgang am Marktplatz mit einer alten Platane. Der Ort wirkt sehr plesent und aufgeräumt. Das Schlendern durch die steingepflasterten Gassen macht viel Spaß. Wenn du nicht so viel Zeit hast mehrere Zagóri-Dörfer zu besichtigen, sollte Monodéndri in jedem Fall dabei sein.

Vom Marktplatz (Platía) startet ein kleiner Spaziergang von 800 m zum malerisch gelegenen Kloster Ágios Paraskeví. Wir haben dem Highlight Kloster Paraskeví einem gesonderten Beitrag gewidmet.

Die Mehrheit der historischen Steinhäuser und Herrenhäuser sind inzwischen aufgekauft und mit viel Liebe zum Detail instandgesetzt worden.

Besonders auffällig sind die Türverschläge, die in der Regel den Blick auf die Innenhöfe versperren. Wenn mal eine Tür offensteht, lohnt es sich ein Blick zu erhaschen. Die Innenhöfe sind auch mit viel Liebe zum Detail restauriert worden.

Es haben sich inzwischen mehrere Hotels und Gasthäuser angesiedelt. Auch gibt es eine kleine Auswahl an Restaurants und Kaffees.

Praktische Informationen:

  • Entfernung von Ioannina: 39 km (ca. 50 Minuten)
  • Höhenlage: 1.030 Meter
  • Besonderheit: Idealer Ausgangspunkt, um die Vikos-Schlucht zu erkunden
  • Infrastruktur: Mehrere Hotels, Tavernen, kleine Geschäfte und lebhaft

Weitere Highlights leicht von Monodéndri zu erreichen

Megáli Pápingo – Dramatische Bergkulisse am Astraka-Massivs

Allgemeine Informationen – Megáli Pápingo

Das Bergdorf Megáli Pápingo liegt auf etwa 960 m Höhe am Fuße des Astraka-Massivs und gehört zu den eindrucksvollsten Orten in ganz Zagóri.

Das Dorf besticht durch seine malerische Lage, es wird durch die 2.500 m hohen Astraka-Türme eingerahmt und ist daher sehr fotogen.

Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Astraka-Massiv und zu den natürlichen Rogovo Pools auch als Papingo Rocks bezeichnet. Die Kombination aus alpiner Landschaft und traditioneller Architektur macht Megáli Pápingo zu einem Höhepunkt jeder Zagóri-Reise.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Megáli Pápingo

Wir reisen von Monodéndri an. Für die 31 km benötigen wir etwa 1 h. Auch wenn du nicht planst die Bergdörfer Pápingo zu besuchen, die Anreise von Monodéndri über die Serpentinen ist bereits beeindruckend.

Du fährst durch eine fantastische Berglandschaft, der Weg ist bereits das Ziel. Hier lohnt es sich eine Drohne steigen zu lassen.

Am Ort angekommen, befindet sich gleich am Ortsanfang von Megáli Pápingo ein großer kostenfreier Parkplatz. Von hier aus lässt sich das Dorf am besten erkunden.

Erkundung – Megáli Pápingo

Der Ortsmittelpunkt von Megáli Pápingo bildet die Steinkirche St. Vlasios mit ihren Arkadengängen sowie der davorstehende dreistufige Glockenturm. Das Bergdorf wird geprägt durch die engen und zum Teil steilen Steingassen, wir fühlten uns mehrere Jahrhunderte zurückversetzt.

Megáli Pápingo verfügt über eine gute Infrastruktur, es sind mehrere Restaurants und Kaffees vorhanden. Einige der Gaststätten verfügen über Terrassen mit großartigem Ausblick auf die umliegenden Astraka-Türme.

Dreistufufiger Glockenturm in Papingo

Wir konnten von den Terrassen des Restaurants Aris Journeys das Panorama auf das Astraka-Massivs genießen.

Auch hier macht es Spaß durch die Steingassen zu schlendern und die Ruhe des Ortes zu genießen. Am besten sich einfach treiben lassen, du findest immer wieder fotogene Motive.

Besonders haben uns, typisch für die Zagóri-Dörfer, die Steinhäuser gefallen. Auch die fotogenen farbenfrohen Holztüren haben uns begeistert. Hinter diesen Holztüren verbergen sich schön gestaltete Innenhöfe.

Wenn eine Holztüre einmal offen sein sollte, lohnt ein kurzer Blick hinein. Megáli Pápingo hat uns sehr begeistert.

TIPP

Wenn du die Sonne im Rücken haben möchtest, ist es am besten Megáli Pápingo am Nachmittag zu besuchen. Mach nicht den gleichen Fehler wie wir, den Ort am frühen Morgen zu besuchen.

Mikro Pápingo – Ikone des Zagóri am Astraka-Massivs

Allgemeine Informationen – Megáli Pápingo

Das Bergdorf Mikro Megáli Pápingo liegt auf etwa 980 m Höhe ebenfalls am Fuße des Astraka-Massivs.

Es besticht wie auch Megáli Pápingo durch seine malerische Lage, es wird auch durch die 2.500 m hohen Astraka-Türme eingerahmt.

Mikro Pápingo, der Name ist Programm. Es ist im Vergleich zu Megáli Pápingo deutlich kleiner und noch ruhiger als sein „großer Bruder“. Dieses Dorf wirkt authentischer und ruhiger, dies liegt daran dass der Ort nicht so frequentiert ist.

Anfahrt und Parkmöglichkeit – Mikro Pápingo

Mikro Pápingo ist über eine etwa 2 Kilometer lange Asphaltstraße von Megáli Pápingo zu erreichen. Wenn du kein Fahrzeug zur Verfügung hast, besteht auch die Möglichkeit in den Nachbarort zu laufen. Der kurze Abstecher zum Ort lohnt in jedem Fall.

Es befindet sich ein kostenfreier Parkplatz am Ortsanfang, gleich neben dem Hotel Pápingo Towers

Erkundung – Mikro Pápingo

Wir beginnen unseren kleinen Rundgang am Hotel Pápingo Towers. Wenn du das Hotel hinter dir lässt, erhältst du einen grandiosen Ausblick auf das Tymfi-Massiv.

Auch hier macht es Spaß durch die Gassen zu schlendern. Wenn du die Landschaft in Ruhe auf dich wirken lassen möchtest, solltest du das Kaffee Minoy aufsuchen. Das Kaffee bzw. die Lodge verfügt über eine große Terrasse mit einem genialen Blick auf die Astraka-Türme.

Mit ein wenig Glück kannst du von hier am Nachmittag Adler oder Geier bei der Futtersuche beobachten.

Fazit

Die Zagóri Dörfer sind ein absoluter Höhepunkt in Nord-Griechenland. Aufgrund der abgeschiedenen Lage sind die meisten Bergdörfer noch heute sehr authentisch und ruhig. Es gibt 46 Bergdörfer in der Zagóri Region, davon haben wir 6 Dörfer erkundet. In jedem Fall genügend Zeit mitbringen, um in Ruhe durch die Gassen schlendern zu können und die Ausblicke genießen zu können.

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