Unser Konge-Treks Wohnmobil – der Oman von Burow Reisemobile

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Wir beschreiben dir nachfolgend unsere Auswahlkriterien und die finale Konfiguration unseres Wohnmobils Oman von Burow Reisemobile. Die Konfiguration unseres Konge-Treks-Mobils sowie die Erfahrungen, die wir bei der Auswahl eines geeigneten Wohnmobils gemacht haben, können dir vielleicht auch hilfreich sein.

Die Qual der Wahl – Welches Wohnmobil ist für uns geeignet?

Es war für uns ein längerer Prozess und wir haben uns wirklich schwer getan eine finale Entscheidung für das eigene Wohnmobil zu treffen. Das Ziel war es nicht zu viele Kompromisse machen zu müssen.

Aus diesem Grunde haben wir uns zunächst grundsätzliche Gedanken gemacht, welche Anforderungen mit welcher Priorität das neue Wohnmobil erfüllen sollte.

Auswahlkriterien für unser Konge-Treks Wohnmobil

Als wir am Beginn der Suche einmal alle Anforderungen niedergeschrieben haben, wurde uns schnell klar, dass wir sehr viele Anforderungen an unser zukünftiges Wohnmobil stellen. Bei der Auswahl des geeigneten Wohnmobils haben wir insbesondere die folgenden Anforderungskriterien in den Vordergrund gestellt.

Fahrzeug Auswahlkriterien

  • Ist eine Offroad Tauglichkeit gegeben? Das Befahren von Schotterpisten und nassen Untergründen im Gelände sollte ohne Bedenken möglich sein. Auch wir fahren überwiegend auf Asphaltstraßen, aber wir müssen die Freiheit haben ohne Bedenken auch auf ruppigen Schotterpisten fahren zu können. Darüber hinaus fahren wir gerne Offroad-Pisten.
  • Das Fahrzeug sollte wendig und gut im Alltag zu fahren sein.
  • Die Gesamtlänge sollte bei maximal 6,0 m liegen (niedrige Fährkosten und bessere Parkmöglichkeiten).
  • Das Wohnmobil sollte maximal 3,5 t wiegen, wir wollen nicht wie ein LKW behandelt werden (Höchstgeschwindigkeiten, Prüfintervalle, Mautgebühren, Fährkosten etc.).
  • Eine weltweite Garantie sowie ein globales Händlernetz zur Durchführung von Reparaturen sollten vorhanden sein.
  • Ist der Zutritt von der Kabine zum Cockpit möglich?
  • Wie sieht es mit der Winterfestigkeit des Wohnmobils aus, nicht zu verwechseln mit der Wintertauglichkeit? Wir wollen auch im Winter mit dem Wohnmobil unterwegs ein.

Wohnmobil-Kabine Auswahlkriterien

  • Die Bettlänge sollte mindestens 1,90 m betragen, um bequem schlafen zu können.
  • Handelt es sich um Längs- oder Querbetten?
  • Ist ein Umbau des Bettes vor Nutzung notwendig? Wir wollen nicht erst groß umbauen müssen.
  • Besteht die Möglichkeit eine Trenntoilette einzubauen oder ist nur eine Chemietoilette möglich?
  • Lässt sich optional eine Dieselheizung einbauen?
  • Ist genügend Platz für ein anspruchsvolles Elektropaket vorhanden?
  • Wie viele Solarmodule können auf dem Dach verbaut werden?
  • Kann eine ausreichende Autarkie / Unabhängigkeit vom Strom, Gas und Wasser erzielt werden?
  • Passt das Bad-Konzept zu uns, ist genügend Platz im Bad & der Dusche vorhanden? Wir haben hier aber keine großen Ansprüche.
  • Befindet sich der Kühlschrank in Brusthöhe? Der Einbau in Bodenhöhe ist für uns ungeeignet.
  • Wie ist das Raumgefühl im Wohnmobil, können wir mehrere Wochen darin leben?
  • Sind genügend Staufächer vorhanden, es gibt allerdings nie genug 😉
  • Inwieweit können wir unsere Sonderwünsche realisieren.

Caravan- und Offroad-Messen besucht

Aufgrund dieser Anforderungen bzw. Auswahlkriterien sind wir losgezogen und haben die Caravan- und Offroad-Messen in Düsseldorf und Bad Kissingen besucht, um dort zahlreiche Modelle unterschiedlicher Hersteller anzuschauen und zu begutachten.

Puh, das war richtig anstrengend und mit der Zeit auch ermüdend, denn nach einigen Stunden verliert man den Spaß am Begutachten der Wohnmobile. Wir haben uns nicht wenige Modelle von Adria, Pössl, Bimobil, Tischer, Burow, Weinsberg, Karmann, Hymer, Clever und Knaus angeschaut.

Im Anschluss daran haben wir unterschiedliche Modelle für mindestens 10 Tage angemietet, um die unterschiedlichen Lösungen auf deren Alltagstauglichkeit zu testen. Das perfekte Modell war allerdings nicht dabei. Unabhängig vom Lieferanten und Modell mussten wir bei allen Fahrzeugen einige Kompromisse in Kauf nehmen, das wollten wir aber nicht.

Die Offroad-Messe in Bad Kissingen, welche einmal jährlich stattfindet und auch ein zufälliges Treffen mit einem Oman Eigentümer in Norwegen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir uns schließlich für den Oman, ein Wohnmobil von Burow Reisemobile entschieden haben.

Dieses Modell erfüllte (fast) vollständig unseren Anforderungen. Die Entscheidung fühlte sich richtig gut an und das ist sehr wichtig! Der Nachteil an diesem Fahrzeug, war dass es aufgrund der geringen Produktionskapazitäten und eines Modellwechsels beim Ford Ranger, die Lieferzeit bei über 2 Jahren lag.

Finale Konfiguration des Oman Wohnmobil von Burow Reisemobile

Der große Vorteil beim Oman ist, dass wir das Wohnmobil weitgehend nach unseren Vorstellungen technisch gestalten und konfigurieren konnten. Es handelt sich hierbei um keine Massenproduktion, so dass wir einen großen Einfluss auf die Gestaltung und die technische Ausstattung nehmen konnten.

Fahrzeug Konfiguration – Oman Wohnmobil

Basisfahrzeug Ford Ranger Pick-up Allrad XLT Einzelkabine (Single Cap)

Wir reisen ausschließlich zu zweit, daher wurde die Idee einer Doppelkabine für 3 oder 4 Personen schon früh von uns verworfen. Dies hätte auch das zu ladbares Gewicht weiter reduziert.

Der seit vielen Jahren erfolgreich erprobte Motor ist ein Arbeitstier. Der kleinere Motor mit 96 KW / 130 PS wäre aus unserer Sicht nicht ausreichend gewesen. Die größeren Motoren 2,0 Liter mit 151 KW / 205 PS oder der 3,0 Liter Motor mit 177 KW / 240 PS wäre nur in Kombination mit der Extra- oder Doppelkabine möglich gewesen. Daher war für uns der 2,0 Liter Motor mit 125 KW / 170 PS die beste Wahl.

Wir wollten von Beginn an einen unauffälligen Farbton, der sich gut in die Natur integrieren lässt. Auch sollte der Farbton aufgrund der Erwärmung der Wohnmobil-Kabine nicht zu dunkel sein.

Ein großer Vorteil im Vergleich zu Fahrzeugen mit permanenten Allradbetrieb ist zum einen der geringere Kraftstoffverbrauch und zum anderen die geringere Geräuschkulisse.

Ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.200 kg wäre bei unserer notwendigen Ausstattung nicht ausreichend gewesen. Eine zusätzliche Auflastung über 3,5 t ist nicht ratsam, da das Fahrzeug dann, wie ein LKW behandelt wird (Fährkosten, Straßenmaut, Höchstgeschwindigkeit, Prüfintervalle bei TÜV & Wartung)

Durch den Einbau der Zweikreis Luftfederung, ist eine Auflastung auf 3,5 t möglich, die wir in jedem Fall benötigen.

Hier mussten wir einen Kompromiss eingehen, ein gewünschtes Automatikgetriebe wäre erst bei den größeren Motoren und bei der Extrakabine möglich gewesen. Dies hätte aber unser Preisgefüge deutlich gesprengt.

Das ist ein guter Kompromiss, anstatt immer wieder die Winter- und Sommerräder zu wechseln. Da wir auch im hohen Norden und in den Bergen unterwegs sind, benötigen wir im Herbst oder Frühling auch mal die Winterbereifung. Daher ist die All-Terrain Bereifung für uns ein guter Kompromiss.

Wir haben uns aus Gründen der Geländetauglichkeit für den Einbau eines Motorschutzes, eines Tankschutzes sowie für den Einbau von Schutzblechen für das hintere Sperrdifferential entschieden. Eine sehr gute Entscheidung, wie wir meinen.

Der vergrößerte Tank hilft uns die gewünschte Unabhängigkeit zu erreichen. Auch in dünn besiedelten Gebieten mit wenigen Tankstellen, brauchen wir uns keine Gedanken hinsichtlich der Kraftstoffversorgung machen

Die Truma Dieselheizung* war bei uns von Beginn an obligatorisch, da wir den Energieträger Gas aus Gründen der Autarkie vollständig aus dem Fahrzeug verbannen wollten. Eine sehr gute Entscheidung, die Dieselheizung funktioniert prächtig. Durch den integrierten Luftdrucksensor erfolgt die Höhenanpassung der Heizung automatisch, so dass die Dieselheizung auch bis zu einer Höhe von etwa 2.700 m noch effizient funktioniert. Insbesondere in den Pyrenäen können wir diese Technik gut gebrauchen.

Eine Rückfahrkamera ist bei jedem Wohnmobil obligatorisch, da aufgrund der Kabine der Raum hinter der Kabine nicht einsichtig ist. Es könnten sich spielende Kinder im toten Winkel aufhalten.

Wir erkunden die Landschaft, wenn möglich gerne mit MTB´s, so dass der Fahrradträger obligatorisch für uns ist. Er wird so installiert, dass der Beugewinkel (Off-Road Tauglichkeit) nicht eingeschränkt wird.

Dieser Durchstieg hat gleich zwei Vorteile, zum einen müssen wir nicht durch den strömenden Regen, um ins Fahrerhaus zu gelangen und zum anderen verstärkt es das Sicherheitsgefühl. Eine Nachrüstung ist nicht möglich.

Wir nutzen die Airlineschienen um unter anderem die Sandbleche, eine Leiter sowie einen Ersatzkanister an der Kabine zu befestigen. Und ehrlich gesagt, diese sehen zusätzlich noch richtig cool aus ;-).

100 Liter Fassungsvolumen sind völlig ausreichend. Wir fühlen uns immer wohler, wenn das Wasser auch genutzt wird und nicht tage- oder wochenlang nur bevorratet wird.

Die Größe ist für uns ideal, da das Transportieren vom Grauwasser nur unnötiges Gewicht darstellt. Es gibt ein recht dichtes Netz an Entsorgungsstationen in Europa. In Nordeuropa befindet sich fast in jedem Ort eine Möglichkeit das Grauwasser zu entsorgen.

Elektrik & Technik Konfiguration – Oman Wohnmobil

LED-Front- und Heckstrahler

So haben wir die Möglichkeit auch schlecht beleuchtete Stellplätze ausreichend auszuleuchten. Darüber können wir im Zweifel die LED-Strahler dazu nutzen, um ggf. Böschungen, Abgänge und Unebenheiten auf Schotterpisten besser zu erkennen.

Von Beginn an war klar, dass wir neben dem 12 Volt zusätzlich auch ein 230 Volt Netz benötigen. Da wir mit Strom kochen und auch einige technischen Geräte mitführen, kommen wir an einem 230 Volt Netz nicht vorbei. Wir haben den Wechselrichter Mastervolt AC Master 12/3500* eingebaut und sind damit sehr zufrieden.

Wir haben mit unserem selbst entwickeltem Autarkie-Rechner die für uns optimale Solarleistung ermittelt. Letztendlich haben wir uns für drei Solarmodule mit jeweils 120 Wp* und für das Solarladegerät Smart Solar MPPT 100/30 von Vistron* entschieden. Diese Kombination stellt eine gute Kombination dar. Aber das ist letztendlich eine Frage des täglichen Stromverbrauchs, dem Reiseverhalten und der Ausstattung des Wohnmobils.

Da wir aus Autarkie Gründen ausschließlich mit Strom kochen und auch einige technische Geräte regelmäßig aufladen wollen, haben wir uns für eine große Batteriekapazität von 400 Ah entschieden. Da die Lithium-Batterien theoretisch vollständig entladen werden können und deutlich leichter als die AGM-Batterien sind, kamen für uns nur Lithium Batterien in Frage. Weitere Informationen erhältst du in unserem Beitrag Batterien für das Wohnmobil.

Da wir gerne auch mehrere Tage vom gleichen Ort aus, die Landschaft erkunden und wir nicht auf Landstrom angewiesen sein möchten, mussten wir von Beginn einen leistungsstarken Ladebooster berücksichtigen. Mit ihm können wir mit kurzen Fahrzeiten, die Batterien schnell wieder aufladen. Wir haben uns aber final für den Ladebooster Votronic VCC 1212 – 90* mit einer Leistung von 90 A entschieden. Der 70 A Ladebooster* wäre aber vermutlich auch völlig ausreichend gewesen.

Da wir uns für die Lithium-Batterien entschieden haben, reicht ein einfaches Voltmeter zur Messung des Ladezustands leider nicht aus. Das liegt daran, dass sich die Spannung bei Entladung der Lithium-Batterien im Vergleich zu den AGM-Batterien sich erst kurz vor der vollständigen Entladung merklich verändert und somit das Voltmeter eine volle Batterie vorgaukelt, obwohl nur noch 20 % der Kapazität verfügbar ist. Wir haben uns für den Batterie-Computer VPC Jupiter 400 von Votronic* entschieden, eine wirklich gute Wahl.

Wir haben unterschiedliche Induktionsherde unter die Lupe genommen, die finale Entscheidung fiel auf das Indiktions-Kochfeld IT 321 BCSC von Gorenje*. Dieses Kochfeld verfügt über mehrere Vorteile. Das hintere Kochfeld verfügt über eine Booster Funktion, so dass wir hier mit 3 Kilowatt (KW) arbeiten können und somit über ein Wasserkocherniveau verfügen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die maximale Leistungsaufnahme elektronisch

Auf 3,6 oder 3,0 oder 2,7 oder 2,4 Kilowatt (KW) zu limitieren. Dies ist wichtig, um den Wechselrichter nicht zu überfordern.

Gerne hätten wir noch einen größeren Kühlschrank gehabt, aber dieser würde dann auch mehr Energie verbrauchen und somit die Autarkie des Wohnmobils negativ beeinflussen. Um ehrlich zu sein die 80 Liter sind völlig ausreichend.

Wenn wir beispielhaft Wasser aus einem Fluss z.B. in Island entnehmen, benötigen wir zum Betreiben einer Membranpumpe einen 230 V Anschluss im Außenbereich. Diesen Anschluss können wir flexibel für andere Verbraucher wie zum Beispiel für einen Luftkompressor* bei Druckverlust im Reifen nutzen. Wir haben einen solchen Kompressor bei einem Reifenschaden in Patagonien bereits genutzt.

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht welche Verbraucher an welchen Positionen wir aufladen wollen. Entsprechend den Bedürfnissen haben wir die Positionen geplant. Lieber 2-3 Anschlüsse zu viel einplanen, denn diese nachträglich einbauen lassen ist mit Aufwand verbunden.

Die Trenntoilette Nature´s Head von Thedford* ist ein wichtiger Baustein in unserem Wohnmobil, um die Autarkie im Wohnmobil zu erreichen. Bei einer Chemietoilette müssten wir alle 3-4 Tage die Kassette bei einer Entsorgungsstation (z.B. Campingplatz) entleert und gereinigt werden. Aus diesem Grunde haben wir eine Chemietoilette von Beginn an ausgeschlossen. Das elektrische SOG-Toilettenentlüftungssystem* sorgt dafür, dass auch wirklich keine Gerüche aufkommen.

Wohnraum Konfiguration – Oman Wohnmobil

Dachhaube im Sitzbereich

Der zusätzliche Lichteinfall über dem Tisch verbessert das Raumgefühl ungemein und ist wirklich jeden Euro wert.

Mit Hilfe des zusätzlichen Deckenventilator lässt sich die Raumluft sehr leicht und effizient austauschen, dies ist insbesondere in den Sommermonaten sehr nützlich. Wir möchten diesen Ventilator nicht mehr missen.

Es handelt sich hierbei um ein konstruktives sehr stabiles und zugleich leichtes Palmholz. Es macht einen sehr wertigen Eindruck.

Es stehen mehrere Stoffe zu Verfügung, dieses Rot passt gut zu dem Holzdekor und strahlt eine Gemütlichkeit aus.

Durch die Flexibilität des Tisches ist es möglich den Wohnraum flexible zu nutzen. Wenn einer von uns beispielhaft im Längsbett schlafen möchte, kann die zweite Person noch am Tisch sitzen und Reiseberichte schreiben ;-). Diese Flexibilität möchten wir nicht missen.

Umbau des Ford Rangers bei Burow Reisemobile zum Oman

Nach einer langen Wartezeit von über 2 Jahren war es endlich soweit, der angelieferte Ford Ranger Pick-up wurde bei Burow Reisemobile angeliefert und es konnte mit dem Umbau begonnen. Hier ein paar Eindrücke vom Umbau des Ford Ranger zu unserem Konge-Treks Mobil.

Lackierung der GFK-Kabine in Olivgrün RAL 6003

Bei der Wohnkabine handelt es sich um eine GFK-Kabine mit einem stabilen Aluminium Rahmen. Der Vorteil der GFK-Kabine ist, dass es so gut wie keine Wärmebrücken gibt und das Material sehr gut Eigenschaften hinsichtlich der Wärmeisolierung hat. Ein entscheidender Vorteil gegenüber den Camper Vans, hier existieren immer mehrere Wärmebrücken, da das Gehäuse aus Stahl besteht. Dadurch kommt es häufiger zu Kondensationsproblemen, insbesondere in den Wintermonaten.

Burow Oman lackierte Wohnkabine

Die Anlieferung der lackierten Wohnkabine war für uns ein erster Meilenstein, bis zur Auslieferung sollten aber noch mal etwa 10 Wochen vergehen. Wir konnten es nicht mehr erwarten, unser Konge-Treks Mobil zu erhaltern.

Einbau der Fensterelemente

Im nächsten Schritt wurden die Lucken für die Fenster sowie für die Dachfenster herausgeschnitten. Nach Einbau der Fensterelemente, sah die Kabine das erste mal nach einer Wohnkabine aus.

Oman von Burow Reisemobile, Einbau Fenster

Dachdurchstieg

Im nächsten Schritt wurde ein Loch in das Fahrzeugdach geflext, um den Dachdurchstieg zu ermöglichen. Dieser war leider einige Zeit nicht lieferbar, daher kam es erneut zu einer Lieferverzögerung. Der Dachdurchstieg wurde von uns von Beginn an eingeplant, da er zwei Vorteile mit sich bringt.

Zum einen kommen wir in das Cockpit ohne bei Regen naß zu werden und zum anderen erhöht sich auch das Sicherheitsgefühl. Wenn wir einmal in eine unsichere Situation geraten sollten, haben wir die Möglichkeit ohne auszusteigen auf direktem Wege ins Fahrzeug zu kommen und wegzufahren. Eine spätere Nachrüstung ist nicht möglich.

Eines vorweg, bis heute sind wir noch nicht in eine solche Situation gekommen, das wird auch hoffentlich so bleiben.

Oman von Burow Reisemobile, Einbau des Dachdurchstiegs

Einbau der Möbel – Schreiner Arbeiten

Nach Einbau der Schränke, Regale und der Küche verwandelt sich die Kabine zu einer echten Wohnkabine. Jetzt zeichnet sich bereits ab, wie das Endresultat aussehen wird. Die Schreiner Arbeiten wurden mit hoher Qualität durchgeführt.
Die Möbel sind alle sehr wertig und von hoher Qualität. Die Möbel werden mit Palmenholz funiert, diese Konstruktion ist sehr leicht und auch äußerst stabil. Auch der Einbau ist durchdacht und wurde sehr gut ausgeführt.
Selbst die Innentüre ist von hoher Qualität. Hier zeigt sich der Unterschied sowie die langjährige Erfahrung der Firma Burow Reisemobile. Es handelt sich um eine richtige Zimmertüre und nicht um eine klapprige Schiebetüre.
Wir sind bis heute mit den Schreiner Arbeiten sehr zufrieden und würden es genau so wieder machen.

Einbau der Elektrik

Wir haben uns für ein großes Elektropaket entschieden. Unsere Wünsche hätten die meisten Umbauer bzw. Wohnmobil-Lieferanten nicht mitgemacht. Der Einbau der Elektrik war schon recht aufwendig aufgrund unserer Anforderungen ;-). Es mussten viele Meter Kabel verlegt werden.

Da wir mit einem Induktions-Kochfeld kochen, Laptops aufladen und auch immer wieder E-MTB aufladen wollen, kamen wir an einem leistungsstarken Sinus-Wechselrichter vorbei. Wir haben uns bewusst für den Mastervolt Wechselrichter AC Master 12/3500* entschieden. Dieser hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Mastervolt Wechselrichter AC Master 12/3500 mit 3.500 Watt

Da wir einen starken Fokus auf die Autarkie im Wohnmobil gesetzt haben, kamen wir auch an einen leistungsstarken Lade-Booster nicht vorbei. Wir haben einen 90 A Lade-Booster verbauen lassen. Dieser erzeugt während der Fahrt etwa 90 Ampere pro Stunde Fahrzeit und dies ist wirklich viel.
Konkret haben wir uns für den Votronic Lade-Booster VCC 1212-90* entschieden. Diese gibt es aber auch in kleineren Dimensionen zum Beispiel mit 30, 50 oder 70 Ampere Leistung.

Votronic Laebooster VCC 1212-90 mit 90 Ampere

Auch haben wir uns bewusst gegen einen einfachen Voltmeter entschieden und uns von Beginn für einen Batteriecomputer mit vollem Funktionsumfang entschieden.

Mit dem verbauten Batteriecomputer inclusive des Multi-Panels können wir alle wichtigen Funktionen wie zum Beispiel die aktuellen Stromverbräuche (A), die Kapazitäten der Batterien, des Frischwassers und des Abwassers abrufen. Wir können den Batteriecomputer Votronic Jupiter 400* nur empfehlen.

Einbau der Truma Dieselheizung

Wir haben uns für die Truma Dieselheizung Combi D 4 E* entschieden. Die Dieselheizung war von Beginn an für uns obligatorisch, da wir aus Autarkie Gründen den Energieträger Gas von Beginn an ausgeschlossen haben. Die Dieselheizung wurde sehr platzsparend im Oman von Burow Reisemobile verbaut.

“Hochzeit” – Verbindung der Kabine mit dem Fahrzeug

In der Automobilindustrie wird die Zusammenführung der Karosse mit dem Motor als “Hochzeit” bezeichnet, auch hier erfolgt eine dauerhafte Verbindung des Motors mit der Kabine ;-).

Übergabe des Oman bei Burow Reisemobile

Nach fast 2,5 Jahren war der Tag endlich gekommen und wir durften unser Konge-Treks Wohnmobil entgegennehmen. Wir haben so lange auf diesen Tag gefreut, unfassbar dass jetzt soweit war ;-). Die Aufregung bei uns war sehr groß, aber wir durften bei aller Freude nicht die vorbereitete Übergabe-Checkliste aus den Augen verlieren.

Eine Übergabe-Checkliste für die Abnahme eines Miet-Wohnmobils oder auch eines gekauften Wohnmobils ist sehr wichtig, um nichts wichtiges zu vergessen. Lieber mehr Zeit für die Abnahme verwenden, als einen eingetrübten Urlaub zu erleben.

Wir haben dir eine Wohnmobil Übergabe-Checkliste in einem gesonderten Bericht zusammengestellt. Hier hast du auch die Möglichkeit die Checkliste als pdf-Datei herunterzuladen.

Die Übergabe war gut vorbereitet und alles hat wunderbar funktioniert. Klar dass im Nachgang noch Fragen auftauchten und auch noch einige Nachbesserungen vorgenommen mussten, dies ist aber aus unserer Sicht völlig normal.

Folierung des Konge-Treks Mobils

Der letzte Schritt bevor es losging war die Folierung mit unserem Logo ;-). Nils Konge durfte natürlich nicht auf dem Konge-Treks Mobil fehlen. Er wird uns auf all unseren Reisen begleiten und immer wieder über unsere Reisen berichten.

Unsere Erstausrüstung des Oman Wohnmobils

Nach Abholung des Oman Wohnmobils haben wir das Konge-Treks Mobil mit den notwendigen Utensilien und Ausrüstungsgegenständen bestückt. Wir haben dir verschiedene Ausrüstungsübersichten erstellt, diese kannst du auch als Datei im pdf-Format herunterladen.

Ausrüstungsübersicht Wohnmobil

Fahrzeug & CockpitAusrüstungsübersicht

KücheAusrüstungsübersicht

BadAusrüstungsübersicht

WohnraumAusrüstungsübersicht

Wir haben dir einen Überblick hinsichtlich einer Wohnmobil-Ausrüstung erstellt. Wenn du planst ein Wohnmobil auszurüsten oder du wissen möchtest welche Gegenstände auf einer Wohnmobil-Reise mitgenommen werden sollten, bist du hier richtig. Auch ist es dort möglich die Ausrüstung-Liste als pdf-Datei herunterzuladen.

Bei den beiden großen Campingversandhäusern Camping Wagner* und Fritz Berger* findest du eine große Auswahl an Equipment, um dein Wohnmobil auszustatten.

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2 Responses

  1. Hallo,
    ich habe Euren Bericht über den Oman von Burow mit großem Interesse gelesen. Mich würde allerdings sehr interessieren, wie schwer Euer Oman ist und wieviel Kilo Zuladung Euch bleiben. Ich habe bei einem anderen Omani gelesen, dass das Gewicht des neuen Ranger Single Cup + Kabine im fahrbereiten Zustand schon bei 3.150 kg liegen soll. Dann wären ja nur noch 350 kg für Kleidung, Essen, Wasser, Räder, etc. übrig. Das wäre uns zu wenig Zuladung und dann leider ein absolutes no-go.
    Es wäre schön, diesbezüglich von Euren Erfahrungen zu lesen.
    Vorab vielen Dank für Eure Mühen.
    Ganz herzliche Grüße
    Jörg Nickolaus

    1. Hallo Jörg,

      Das Gesamtgewicht ist grundsätzlich bei Wohnmobilen ein Thema und hängt auch maßgeblich von der Ausstattung des Wohnmobils ab.

      Das Konge-Mobil haben wir unter folgenden Sachverhalten vor einigen Wochen einmal verwogen, da hierzu immer wieder Fragen bei uns eingehen:

      2 Personen ( 2 * 75 kg)
      20 l im Frischwassertank
      60 l im Dieseltank
      Ohne Fahrräder

      Gesamtgewicht 2.960 kg

      Nachfolgend die Gewichtsermittlung unter der Voraussetzung, dass der Dieseltank (160 l) und der Frischwassertank (100 l) vollständig befüllt sind:

      85 kg zusätzlich für vollgetankten Dieseltank (die relative Dichte von Diesel liegt bei 0,85, somit würden die zusätzlichen 100 l Diesel etwa 85 kg wiegen)
      80 kg zusätzlich für vollgetankten Frischwassertank

      Gesamtgewicht: 3.125 kg

      Somit haben wir die Möglichkeit noch 375 kg zuzuladen (Lebensmittel, Kleidung, Fahrräder, Bücher, elektrische Geräte, Küchenausstattung etc.). Mit dieser Zuladung kommen wir gut aus.
      Darüber hinaus kommt es sehr selten vor, dass der Dieseltank und der Frischwassertank gleichzeitig vollständig gefüllt ist.

      Wir hoffen, wir konnten dir hier weiterhelfen.

      Liebe Grüße
      Thomas, Jacob und Nils

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